24.10.2012

Streit um gemeinsamen VBB-Tarif

Rainer Genilke: Gemeinsamer Tarif darf nicht in Frage gestellt werden

Im Streit um die Einnahmenverteilung im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nach Medienberichten mit dem Ausstieg aus dem Gemeinschaftstarif gedroht haben.
Rainer Genilke, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt dazu:

„Der Verkehrsverbund und der gemeinsame Tarif dürfen nicht in Frage gestellt werden. Minister Vogelsänger muss in der nächsten Verkehrsausschusssitzung die Abgeordneten zu dem Stand der Verhandlungen informieren und seine Lösungsvorschläge präsentieren. Es ist ein schlechter Stil, dass die Abgeordneten erst aus der Zeitung von den Problemen des VBB erfahren."
"Brandenburg hat durch die Neuausschreibung sowie Vergabe des Stadtbahnnetzes (u.a. RE 1 und RE2) und der damit verbundenen Neuverteilung der Ticketeinnahmen den Stein ins Rollen gebracht. Minister Vogelsänger trägt damit eine Verantwortung für den Streit im VBB und muss schnellstmöglich seine Lösungen präsentieren.
 
 Hundertausende Brandenburger Pendler sind auf einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr in unserem Flächenland angewiesen. Nur durch den Verbund konnten die erheblichen Fahrgastzuwächse erreicht werden.“
 

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