22.11.2012

Lehrerversammlung für bessere Bildungspolitik

Gordon Hoffmann: Opposition und Lehrer geben der rot-roten Landesregierung Hausaufgaben auf

Zu den Lehrerversammlungen der GEW im ganzen Land sagt Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg: 

„Als stärkste Oppositionsfraktion im Landtag  unterstützt die brandenburgische CDU-Fraktion die Lehrer in ihren Protesten gegen die rot-rote Bildungspolitik. Die Forderungen der Lehrer nach einer höheren Vertretungsreserve und mehr jüngeren Lehrern für unsere Schüler sind absolut berechtigt. Die rot-rote Landesregierung muss endlich ihre Hausaufgaben in der Bildungspolitik machen."
 
"Die lan­des­wei­ten Pro­tes­te der Leh­rer gegen die rot-ro­te Bil­dungs­po­li­tik sind der Be­weis dafür, dass die Bil­dungs­mi­se­re nicht an der Op­po­si­ti­on hängt – wie so oft von der Mi­nis­te­rin Münch be­haup­tet.  Der an­hal­ten­de Rea­li­täts­ver­lust von Rot-Rot hat Bran­den­burg in diese Bil­dungs­mi­se­re ge­führt. Po­li­tik muss Zu­hö­ren und nicht an den Schü­lern, Leh­rern und El­tern vor­bei re­gie­ren. Des­halb un­ter­stüt­zen wir die For­de­run­gen der Leh­rer und be­an­tra­gen im Land­tag, dass im nächs­ten Haus­halt 70 Mil­lio­nen Euro mehr für die Bil­dung in un­se­rem Land ein­ge­setzt wer­den. Die zu­sätz­li­chen Mit­tel sol­len für eine hö­he­re Ver­tre­tungs­re­ser­ve der Leh­rer, mehr Wo­chen­stun­den für Grund­schü­ler und die be­schleu­nig­te Ein­stel­lung von neuen Leh­rern zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den.
 
Im Vor­der­grund einer bran­den­bur­gi­schen Bil­dungs­po­li­tik müs­sen nach An­sicht der CDU-Frak­ti­on die Qua­li­tät des Un­ter­rich­tes und die Viel­falt des Schul­an­ge­bo­tes ste­hen. Rot-Rot da­ge­gen ver­folgt eine Po­li­tik, die Schu­len gleich ma­chen will und die Qua­li­tät un­se­res Bil­dungs­sys­tems schwächt. Daher ist aus­nahms­wei­se auch ge­recht­fer­tigt, dass wegen des Leh­rer­pro­tests Un­ter­richt im Land aus­fällt.“
 

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