04.12.2012

Zu einem bundeseinheitlichen Nachtflugverbot

Dieter Dombrowski/Rainer Genilke: Rot-Rot schiebt eigene Verantwortung ab/In Brandenburg hat Rot-Rot die Chance zu handeln

Zur Ankündigung von Ministerpräsident Platzeck sich für eine bundesweite Regelung zu den Nachtflügen einzusetzen und die Ankündigung der Regierungsfraktionen das Volksbegehren gegen Nachtflüge abzulehnen, sagen Dieter Dombrowski, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, und Rainer Genilke, Infrastrukturexperte der Fraktion:
Dieter Dombrowski: „Rot-Rot hätte vor Ort die Gelegenheit zu handeln – anstelle dessen wollen die brandenburgischen Regierungskoalitionen die Frage auf den Bund abwälzen und sich selbst drücken."

"Die fadenscheinige Argumentation von Ministerpräsident Platzeck zeigt abermals seine personifizierte Nichtzuständigkeit. Sie kann auch nicht verdecken, dass sich Rot-Rot aus der Verantwortung auf Landesebene stehlen will.“
Rainer Genilke zu einem bundeseinheitlichen Nachtflugverbot: „Ein Nachtflugverbot muss vor Ort und individuell für die jeweiligen Flughäfen entschieden werden. Es macht keinen Sinn alle Flughäfen über einen Kamm zu scheren. So sind zum Beispiel die Anforderungen an einen überwiegend auf die Fracht konzentrierten Flughafen wie Leipzig ganz andere als an einen reinen Passagierflughafen.“
 

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