10.12.2012

Bundesverkehrsministerium legt Ausbaulisten für Wasserstraßen vor

Rainer Genilke: Erfolg für die Region - Notwendige Straßenbrücken an der Havel-Oder-Wasserstraße werden vorzeitig angehoben

Damit wird ein durchgängiger 2-lagiger Containerverkehr auf der Havel-Oder-Wasserstraße möglich
Die von der CDU-Fraktion im Landtag geforderten zwei Straßenbrücken an der Havel-Oder-Wasserstraße sollen angehoben werden. Damit wird zusammen mit dem im Bau befindlichen Schiffshebewerk Niederfinow ein effektiverer Frachtverkehr auf der Wasserstraße möglich.

Dazu sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Das ist ein sehr schöner Erfolg für die Region. Die letzten beiden Engpässe der Wasserstraße werden damit endlich behoben; die Wasserstraße wird wirtschaftlicher.
Seitdem die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bekannt ist, hat die CDU-Fraktion darauf gedrängt, dass zumindest diese beiden Brücken bei Eberswalde auf 5,25m angehoben werden. Nur so wird ein durchgängiger 2-lagiger Containerverkehr von der Elbe über die Havel-Oder-Wasserstraße und das neue Schiffshebewerk in Niederfinow bis hin nach Stettin möglich“, so Rainer Genilke.
Besonderer Dank von Rainer Genilke geht diesbezüglich an den Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen und den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, die für die Brückenanhebungen geworben haben. Wenn der Haushaltsausschuss des Bundestages am kommenden Mittwoch zustimmt, werden die beiden Brücken in den nächsten beiden Jahren ausgebaut.
Der Verkehrsexperte verweist dabei auch auf die erfolgreichen Proteste aus der Region Berlin-Brandenburg:
„Es hat sich gezeigt, dass die zahlreichen von der regionalen Wirtschaft unterstützten Aktionen und insbesondere die Protestfahrt nach Berlin – nicht umsonst waren. Jetzt ist es wichtig zu zeigen, dass die Binnenwasserstraße im Osten eine Zukunft hat. Die im Zuge der Proteste gegebenen Zusagen, im Falle des Ausbaus zahlreiche Verkehre auf die Wasserstraße zu verlagern, müssen jetzt eingehalten werden. Nur so besteht die Chance – bei künftig geringer werdenden Mitteln – dass weitere Investitionen in die Brandenburger Wasserstraßen fließen.“
 

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