21.02.2013

Antrag für mehr Zusammenarbeit im Bereich der Energiepolitik

Steeven Bretz: Eine bessere Zusammenarbeit in der Energiepolitik ist im Interesse Brandenburgs und Polens

Die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg wird zur nächsten Plenarsitzung einen Antrag zur Zusammenarbeit in der Energiepolitik mit der Republik Polen einbringen. Dazu sagt Steeven Bretz, Sprecher für Energiepolitik der CDU-Landtagsfraktion: 

„Mit unserem Antrag für eine verbesserte Zusammenarbeit in der Energiepolitik mit der Republik Polen soll das politisch Verbindende im Landtag Brandenburg im Vordergrund stehen."
 
"Wir Bran­den­bur­ger haben heute die Mög­lich­keit und Per­spek­ti­ve in Frie­den und Frei­heit in Eu­ro­pa auf­zu­wach­sen und zu leben. Der eu­ro­päi­sche Ge­dan­ke wird dann kon­kret, wenn er in pro­jekt­be­zo­ge­ner Po­li­tik – hier in der En­er­gie­po­li­tik – mün­det. Be­reits die Bran­den­bur­gi­sche Lan­des­ver­fas­sung hebt das be­son­de­re nach­bar­schaft­li­che Ver­hält­nis zu Polen in einen Ver­fas­sungs­rang. Ge­ra­de im Be­reich der En­er­gie­po­li­tik er­ge­ben sich für Bran­den­burg und die Re­pu­blik Polen lang­fris­tig enor­me Po­ten­zia­le.
 
Der Land­tag sowie die Lan­des­re­gie­rung tra­gen für die Ver­än­de­run­gen un­se­rer En­er­gie­sys­te­me eine ma­ß­geb­li­che Ver­ant­wor­tung, die sich zwangs­läu­fig in deut­li­chen Stra­te­gi­en wi­der­spie­geln muss. Bran­den­burg braucht eine si­che­re, sau­be­re und be­zahl­ba­re En­er­gie­ver­sor­gung, die auf eu­ro­päi­scher bzw. in­ter­na­tio­na­ler Ebene Per­spek­ti­ve hat. Die Zu­sam­men­ar­beit mit Polen spielt dabei eine we­sent­li­che Rolle  und  be­wirkt für beide Sei­ten lang­fris­ti­ge Vor­tei­le. So gilt es, auf­grund gleich­ge­rich­te­ter In­ter­es­sen­la­gen, ge­mein­sa­me sowie trag­fä­hi­ge Lö­sun­gen zu ent­wi­ckeln. So ist es ge­ra­de für Bran­den­burg es­sen­ti­ell, die voll­stän­di­ge Wert­schöp­fungs­ket­te in der En­er­gie­po­li­tik (von der Er­zeu­gung, über die Spei­che­rung und Ver­tei­lung bis zur Ver­wen­dung) ab­zu­bil­den. Hier­aus er­ge­ben sich viel­schich­ti­ge Ko­ope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten mit Polen, bei­spiels­wei­se ge­mein­sa­me Pro­jek­te zur En­er­gie­spei­che­rung und -ver­tei­lung.“
 
Die CDU-Land­tags­frak­ti­on for­dert die rot-ro­te Lan­des­re­gie­rung daher auf, sich bis zum Herbst 2013 zur en­er­gie­po­li­ti­schen Zu­sam­men­ar­beit mit Polen klar zu po­si­tio­nie­ren und dar­zu­le­gen:
 
    wel­che grund­sätz­li­chen und stra­te­gi­schen Ziele sei­tens der Lan­des­re­gie­rung Bran­den­burg ver­folgt wer­den,
    wie sich der Sach­stand der Zu­sam­men­ar­beit der­zeit dar­stellt,
    in wel­chen Be­rei­chen der En­er­gie­po­li­tik und mit wel­chen Aus­wir­kun­gen sie eine en­ge­re Ver­zah­nung der  en­er­gie­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen für mög­lich er­ach­tet und
    wel­che Maß­nah­men sie be­reits ein­ge­lei­tet hat bzw. noch wann ein­lei­ten wird.
    In die­sem Zu­sam­men­hang soll auch ge­prüft wer­den, wel­che ge­mein­sa­men Pro­jek­te im Be­reich der En­er­gie­po­li­tik ent­wi­ckelt wer­den kön­nen. Dazu ist ab­zu­klä­ren, in­wie­weit über För­der­mög­lich­kei­ten der Eu­ro­päi­schen Union eine ent­spre­chen­de Fi­nan­zie­rung sol­cher ge­mein­sa­mer In­itia­ti­ven er­fol­gen kann.
    Wel­che Mög­lich­kei­ten zur Ab­bil­dung der ge­sam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te von der En­er­gie­er­zeu­gung über die En­er­gie­spei­che­rung bis zur En­er­gie­ver­tei­lung und –ver­wen­dung mit Polen be­ste­hen.
    Wel­che Syn­er­gie­ef­fek­te im Be­reich For­schung und Ent­wick­lung durch ge­mein­sa­me In­itia­ti­ven und Pro­jek­te er­schlos­sen wer­den kön­nen.
 
 
Da­tei­an­hän­ge
 

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