14.04.2013

Bericht zum Unterrichtsausfall in Brandenburg

Gordon Hoffmann: Lehrer-Vertretungsreserve auf sechs Prozent erhöhen

Der heute vorgestellte Bericht des brandenburgischen Bildungsministeriums zeigt auf, dass sich in der ersten Hälfte des Schuljahres 2012/2013 der Unterrichtsausfall an brandenburgischen Schulen weiter verschärft. Dazu sagt Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, im Nachgang zu dem heute stattgefundenen Bildungsausschuss im Landtag Brandenburg:
„Die Landesregierung und die Koalition haben sich damit abgefunden schlechter als das Mittelmaß zu sein."

"Die sich stetig verschlechternde Situation an unseren brandenburgischen Schulen wird nicht nur durch Statistiken und Studien bewiesen, die Proteste im Land, die es in so einer Form und in einer solchen Intensität noch nie gegeben hat, sprechen für sich. Schüler, Eltern und Lehrer haben eine bessere Bildungspolitik verdient.
 
Die CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass Brandenburg zu einem Bildungsland wird. Wir müssen unseren Kindern mehr Zeit geben, wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse zu erlernen und zu vertiefen. Dazu muss der Unterrichtsausfall angegangen werden. Es ist die traurige Wahrheit, dass für die Schüler zwischen Prenzlau und Herzberg der Vertretungsplan noch immer die erste Anlaufstelle am Tag ist. Wir möchten dieses Problem mit einem beherzten Schritt anpacken und die Vertretungsreserve von Lehrern auf sechs Prozent verdoppeln. Diese Forderung hat die CDU-Fraktion in der letzten Haushaltsplanung mit einer entsprechenden Finanzierung dargelegt.
 
Ministerin Münch wäre gut beraten, die Realitäten anzuerkennen und Schüler, Eltern und Lehrer ernst zu nehmen. Die Überalterung des Lehrpersonals spiegelt sich schon heute im Unterrichtsausfall wieder – wie viele Lehrer in den nächsten Jahren neu eingestellt werden sollen, darüber gibt es keine planbaren und belastbaren Aussagen.“
 

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