05.06.2013

Antwort der Landesregierung zum Schüler-Bafög

Gordon Hoffmann: Mittel sinnvoller nutzen

Der CDU-Bildungsexperte Gordon Hoffmann hat in einer Kleinen Anfrage hinterfragt, wie das Schüler-Bafög von den Brandenburgern angenommen wird. Zur Antwort der Landesregierung sagt Gordon Hoffmann:

„Die Landesregierung aus SPD und Linke rechnet sich die Zahlen zum Schüler-Bafög schön."
 
"Das grund­sätz­li­che Ziel des Schü­ler-Bafögs ist, mehr Kin­der aus ein­kom­mens­schwa­chen Fa­mi­li­en zum Ab­itur zu füh­ren. Es ist also nicht ent­schei­dend wie viele Schü­ler und El­tern das Bafög in An­spruch ge­nom­men haben son­dern wie viele sich auf­grund die­ser Leis­tung erst dafür ent­schie­den haben. Dar­über lie­gen bis­lang kei­ner­lei Er­kennt­nis­se vor. Es ist stark zu be­zwei­feln, dass die ge­plan­te Eva­lua­ti­on dar­auf eine se­riö­se Ant­wort geben kann.
 
Viel­mehr ver­sucht die SPD schon wie­der, das Schü­ler-Bafög als Heils­brin­ger zu ver­kau­fen. Ein ge­nau­er Blick zeigt aber, dass das bran­den­bur­gi­sche Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um die Schät­zung der An­spruchs­be­rech­tig­ten er­neut will­kür­lich nach unten kor­ri­giert hat, um so das Schei­tern zu ka­schie­ren.
 
Das er­in­nert an so­zia­lis­ti­sche Plan­wirt­schaft, in der eben­falls die Pläne der Rea­li­tät nach­träg­lich an­ge­passt wur­den. Mei­nes Er­ach­tens kommt es auf den An­fang an – die Mit­tel sind in der früh­kind­li­chen Bil­dung ein­zu­set­zen.“

Da­tei­an­hän­ge
 

Nach oben