18.04.2016

Dienstwagenaffäre Markov

Steeven Bretz: Hier versucht offensichtlich eine linke Hand die andere zu waschen

In der Affäre um die widerrechtliche Nutzung eines landeseigenen Transporters zu privaten Zwecken durch den linken Justizminister Markov verstrickt sich nun auch der Finanzminister, Christian Görke, in Widersprüche. Görke, der auch Markovs Parteivorsitzender ist, ließ sein Ministerium am Freitag per Pressemitteilung erklären, Markov habe den Transporter ausdrücklich auch für dienstliche Zwecke angefordert. Dem widersprach Markov mittlerweile öffentlich.

Steeven Bretz, der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, sieht in diesem missglückten Hilfsmanöver eine weitere Ausweitung der Affäre. „Hier versucht offensichtlich eine linke Hand die andere zu waschen. Wenn sich zwei Minister in dieser Sache derart widersprechen, bleibt nur eine Schlussfolgerung. Entweder hat Finanzminister Görke eine Unwahrheit verkünden lassen oder Justizminister Markov hat sich den Transporter vorsätzlich erschlichen.“ 
 
Für die morgige Sondersitzung des Finanzausschusses forderte der CDU-Finanzpolitiker die beiden linken Minister auf, Belege für ihre Behauptung vorzulegen. Nur so ließe sich laut Bretz klären, wer von beiden die Wahrheit sagt.
 

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