10.07.2013

Mückenplage in Brandenburg

Ingo Senftleben: Ministerium bei Stechmückenplage komplett konzeptlos

Nach dem Hochwasser kommt es besonders im Süden und Westen von Brandenburg zu einer vermehrten Mückenplage. Die Landesregierung ist unter der Federführung des Umwelt- und Gesundheitsministeriums nun gefragt, möglichst schnell auf diese Situation zu reagieren und Maßnahmen zu ergreifen. 

Ingo Senftleben, CDU-Abgeordneter aus dem Süden Brandenburgs und Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt dazu:
 
„Die brandenburgische Landesregierung ist aufgefordert, möglichst schnell, koordiniert und abgestimmt mit dem ebenfalls betroffenen Sachsen-Anhalt auf die Mückenplage zu reagieren. Bislang ignoriert Umwelt- und Gesundheitsministerin Anita Tack (DIE LINKE) das Problem komplett, während Mückenschutzmittel in den Apotheken knapp werden und die Tourismuswirtschaft mit Einbußen zu kämpfen hat.
 
Die Landesregierung muss den Kommunen und Landkreisen bei der Bekämpfung und Eindämmung der Mückenplage zur Seite stehen und sie fachkundig beraten. Ministerin Tack sollte dazu die Landkreise einladen und mit ihnen gemeinsam Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung der Stechmückenplage beraten. Wir brauchen für die Zukunft ein zwischen dem Land und den Landkreisen abgestimmtes Konzept. Die aktuelle Plage zeigt jedoch, dass insbesondere das Fachministerium völlig konzeptlos reagiert und keine Antworten auf die Fragen der betroffenen Bürger hat.
 
Zudem muss Gesundheitsministerin Tack über präventive und umweltverträgliche Maßnahmen zum Schutz gegen Mücken sowie über die möglichen Gefahren der Larven des Hundehautwurms in Stechmücken sachlich aufklären und aktive Öffentlichkeitsarbeit leisten. Das ist ihre Verantwortung als zuständige Ministerin, die sie zum Schutz der Brandenburgerinnen und Brandenburger wahrzunehmen hat.“ 
 
Weitere Informationen:
 
In Sachsen-Anhalt wird ein fraktionsübergreifender Antrag zur Bekämpfung der Mückenplage diesen Freitag im Plenum beraten (anbei).
 
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