29.08.2013

Mückenplage in Brandenburg

Dieter Dombrowski/ Anja Heinrich: Stark betroffene Regionen im Kampf gegen Mückenplagen unterstützen.

Die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg stellt heute einen Antrag zur Bekämpfung von Mückenplagen im Land vor.

Dazu sagt Dieter Dombrowski, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:
 
„Mit unserem Antrag fordern wir die Landesregierung auf, künftig mit den für die Bekämpfung von Mückenplagen zuständigen Kommunen auf sachliche Weise wirksame Maßnahmen gegen Stechmücken zu erarbeiten und zu ergreifen. Das letzte Hochwasser in Brandenburg und anderen Regionen Deutschlands hat nicht nur Schäden an den Deichen, der Infrastruktur, an privatem Eigentum und an landwirtschaftlichen Kulturen hinterlassen. Als unmittelbare Folge der Überschwemmungen und den hohen Temperaturen vermehrten sich die Mücken in vielen Regionen unseres Landes rapide. Diese Mückenplage beeinträchtigt nicht nur das Allgemeinwohl der betroffenen Menschen, sondern kann auch die Gesundheit der Bürger gefährden.
 
Gesundheitsministerin Tack sieht sich dafür nicht in der Verantwortung. Sie handelt nach dem Prinzip: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen! Mit ihrer aktiven Vernässungspolitik und der feuchten Enteignung, die seit Jahren im Land betrieben wird, wird sogar noch dazu beigetragen, das Mückenproblem zu vergrößern.“
 
 
 
Anja Heinrich, Abgeordnete aus der betroffenen Region Elbe-Elster, sagt:
 
 
 
„Es geht darum, stark betroffene Regionen im Kampf gegen Mückenplagen zu unterstützen. Dafür ist eine geeignete Bekämpfungsstrategie notwendig, die sich an ökologischen Gegebenheiten orientiert und in der die Belange des Naturschutzes berücksichtigt werden. Gleiches trifft natürlich auch für die Anwendung des seit Jahrzehnten im Einsatz befindlichen Insektizids Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) zu. Aber auch dafür muss man wissen, welche Regionen besonders betroffen sind und wie man das Insektizid richtig anwendet. Es sollte deshalb eine entsprechende Aktionsgemeinschaft gegründet werden, in der betroffene Kommunen und Landkreise zusammen mit Vertretern des Landes und der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft - denn diese sind ebenfalls davon betroffen - gemeinsam eine Konzeption zur Bekämpfung und Vermeidung von Stechmückenplagen in stark betroffenen Regionen erarbeiten. Dies kann nur im Miteinander funktionieren.“

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