25.09.2013

Vermittlung der Rechtschreibfähigkeit an Brandenburger Schulen

Gordon Hoffmann: Keine Experimente an unseren Kindern

Die CDU-Fraktion hat heute in den Landtag den Antrag eingebracht, die Rechtschreibefähigkeiten der Brandenburgischen Schüler in der Grundschule zu überprüfen. Dafür sollen die geplanten Vergleichsarbeiten (Vera 3) im Schuljahr 2013/2014 im Bereich Orthographie an unseren öffentlichen Grundschulen genutzt werden.

Dazu sagt Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion:
„Das Erlernen der korrekten Schreibweise der deutschen Sprache ist ein fundamentaler Baustein, dass unsere Schüler vollständig und umfassend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
An Brandenburger Grundschulen lernen Kinder teilweise nach der Methode ,Lesen durch Schreiben‘ mit einer Anlauttabelle das Schreiben. Die Methode steht in der wissenschaftlichen Kritik und führt nachweislich zu niedrigeren Lernerfolgen, als die der traditionellen Methode mit der Fibel.
Wir wollen den Lehrern nicht ihre Methoden vorschreiben und haben viel Respekt vor ihrer Arbeit. Wir sind aber der Überzeugung, dass es Aufgabe von Bildungspolitik sein muss einen Rahmen zu setzen, gerade wenn eine Methode so massiv in die wissenschaftliche Kritik geraten ist. Die Landesregierung muss die Verbreitung und die Ergebnisse der Methode erheben und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen. Rechtschreib-Experimente, die erwiesenermaßen der Entwicklung unserer Kinder schaden, müssen umgehend beendet werden. Kinder wollen richtig schreiben lernen.“
 

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