26.09.2013

Betreuung in Brandenburg

Monika Schulz-Höpfner: Ehrenamtliche Betreuer müssen gefördert, geworben und weitergebildet werden

 In Brandenburg ist der Bedarf an rechtlicher Betreuung in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dabei gibt es immer weniger ehrenamtliche Betreuer, die behördliche oder finanzielle Angelegenheiten für solche Mitbürger erledigen, die selbst nicht mehr in der Lage dazu sind. Die CDU-Fraktion fordert die Landesregierung auf, den Bedarf an rechtlicher Betreuung für die kommenden Jahre abzusichern und ehrenamtliche Betreuung zu fördern. 

„Individuelle Pflege und Betreuung sind wichtig. Vorrang haben natürlich Maßnahmen, die Betreuung erst gar nicht notwendig machen. Wenn der Betreuungsfall doch eintritt, sollte jeder Brandenburger zwischen ehrenamtlichen und berufsmäßigen Betreuern wählen können. 
 
Ehrenamtliche Betreuer müssen gefördert, geworben und weitergebildet werden. Im Zuge der Konsolidierung des Haushalts wurde die Unterstützung für die Anleitung ehrenamtlicher Betreuer gestrichen. Mittlerweile wissen wir, dass dadurch die Kosten bei der Berufsbetreuung explodieren, wie der Landesrechnungshof zu Recht rügt. Wir fordern, dass ehrenamtliche Betreuung wieder mehr in den Vordergrund gerückt wird.“
 
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