21.01.2014

Ernennung des neuen Justizminister Markov

Danny Eichelbaum: Neuer Justizminister wird an seinen Taten gemessen

Zur heutigen Ernennung des ehemaligen Finanzministers Dr. Helmuth Markov als neuer Justizminister des Landes Brandenburg sagt der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Danny Eichelbaum:

„Helmuth Markov hat in der Justiz einen schweren Stand.
 
In der Ver­gan­gen­heit hat Mar­kov viel­mehr be­wie­sen, dass die Jus­tiz für ihn nach­ran­gig ist. Als Fi­nanz­mi­nis­ter hat Mar­kov eine große Mit­ver­ant­wor­tung  für die Stel­len­re­du­zie­run­gen im Straf­voll­zug, die Per­so­nal­not in den Ge­rich­ten und die da­durch be­ding­ten lan­gen Ge­richts­ver­fah­ren in Bran­den­burg. Re­gel­mä­ßig war­fen die Jus­tiz­ge­werk­schaf­ten und In­ter­es­sen­ver­bän­de der Jus­tiz dem ehe­ma­li­gen Fi­nanz­mi­nis­ter vor, mit sei­nem Per­so­nal­ab­bau die Ar­beit der Jus­tiz im Land Bran­den­burg zu ge­fähr­den.  Erst im letz­ten Jahr sprach bei­spiels­wei­se die 7. Klei­ne Straf­kam­mer des Land­ge­rich­tes Bran­den­burg in einer Ur­teils­be­grün­dung von einem Spar­dik­tat des Fi­nanz­mi­nis­ters, wel­ches dem An­se­hen der Jus­tiz im Land Bran­den­burg scha­det.
 
Den­noch gibt die CDU-Land­tags­frak­ti­on dem neuen Jus­tiz­mi­nis­ter eine faire Chan­ce. Er wird von uns an sei­nen Taten ge­mes­sen. Der neue Jus­tiz­mi­nis­ter hat jetzt die Chan­ce, sich z.B. mit dem neuen Ju­gend­ar­rest­voll­zugs­ge­setz vom tä­ter­freund­li­chen Kurs sei­nes Vor­gän­gers zu ver­ab­schie­den und den Op­fer­schutz stär­ker in den Fokus der Rechts­po­li­tik der rot-ro­ten Lan­des­re­gie­rung zu rü­cken."
 

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