03.04.2014

Brandenburgs Feuerwehren besser unterstützen

Björn Lakenmacher: Mehr Landesmittel für den Brand- und Katastrophenschutz

Der CDU-Antrag „Für einen zukunftsfesten kommunalen Brand- und Katastrophenschutz – Brandenburgs Feuerwehren besser unterstützen“ wird heute im Parlament behandelt. Dazu sagt Björn Lakenmacher, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg: 

 „Wir sprechen uns dafür aus, dass das Land die anteilige Finanzierung für den Brand- und Katastrophenschutz erhöht. Eine große Herausforderung ist es, für die Feuerwehren Nachwuchs und Mitglieder zu gewinnen.
 
Dafür müs­sen wir mehr Mit­tel in die Hand neh­men und Ideen ent­wi­ckeln. Wir spre­chen uns für eine op­ti­mier­te Ab­si­che­rung der Ka­me­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren bei Er­werbs­aus­fall nach Un­fäl­len aus. Ar­beit­ge­ber soll­ten für den Aus­fall der Ar­beits­kraft eines Mit­ar­bei­ters ent­schä­digt wer­den, wenn die­ser für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr in den Ein­satz geht. Au­ßer­dem muss der Lohn­aus­fall für Selb­stän­di­ge in der Feu­er­wehr ge­re­gelt wer­den. Es kann unter Um­stän­den auch sinn­voll sein, ma­te­ri­el­le An­rei­ze und Ver­güns­ti­gun­gen auf­grund der Mit­glied­schaft und des En­ga­ge­ments in der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr zu ge­wäh­ren.
 
Der Brand- und Ka­ta­stro­phen­schutz in Bran­den­burg wird im We­sent­li­chen von der Tat­kraft und dem En­ga­ge­ment der Ka­me­ra­din­nen und Ka­me­ra­den in der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren ge­tra­gen. In Ihren Ein­sät­zen leis­ten Sie jeden Tag Gro­ßes. Dafür ge­bührt Ihnen Dank und An­er­ken­nung. Wir haben die Pflicht, die Ka­me­ra­din­nen und Ka­me­ra­den der Feu­er­wehr so gut, wie es geht, bei ihren wich­ti­gen Auf­ga­ben zu un­ter­stüt­zen.“
 
Zum Hin­ter­grund
 
Die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren, be­son­ders im Flä­chen­land Bran­den­burg, ste­hen zu­neh­mend vor der Her­aus­for­de­rung, sich der ver­än­der­ten Ar­beits­welt, bei­spiels­wei­se die ver­mehr­te An­zahl von Pend­lern, sowie dem de­mo­gra­phi­schen Wan­del zu stel­len. Die Ein­satz­fä­hig­keit be­son­ders wäh­rend der Haupt­ar­beits­zei­ten von 6.00 bis 18.00 Uhr ist immer schwie­ri­ger auf­recht zu er­hal­ten. Hinzu kommt auch der ver­mehr­te Weg­zug jun­ger Men­schen, der so­wohl die Ar­beit als auch das Wir­ken der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren als kul­tu­rel­le In­sti­tu­ti­on be­rührt.
 

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