15.05.2014

Eine zielgerichtete Verkehrspolitik für die Pendler in Brandenburg

Rainer Genilke: Überall aus Brandenburg muss Berlin schnell erreichbar sein

Die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg setzt sich für die Pendler im Land ein und fordert einen entsprechenden Infrastrukturausbau.

Rainer Genilke, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt:
 
„Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg muss als Ganzes weiter zusammengeführt werden. Überall aus Brandenburg muss Berlin schneller erreichbar sein – in Stufen von 90, 60 bis zu 30 Minuten. Wir möchten, dass unsere Oberzentren – also Potsdam, Cottbus, Frankfurt/Oder und Brandenburg/Havel – in maximal 60 Minuten mit Berlin verbunden sein sollen. Die Mittelzentren sollten in maximal 90 Minuten mit Berlin verbunden werden. Und die Mittelzentren im Berliner Umland in maximal 30 Minuten.
 
Not­wen­dig dafür ist ein ent­spre­chen­der In­fra­struk­tur­aus­bau und eine ent­spre­chen­de Ver­kehrs­pla­nung- und be­stel­lung in den nächs­ten Jah­ren. Dazu ge­hört auch, die Ver­län­ge­rung von S-Bahn­li­ni­en zu prü­fen. Wir sind über­zeugt, dass nur so die de­mo­gra­fi­schen Her­aus­for­de­run­gen un­se­res Lan­des ge­meis­tert wer­den kön­nen. Die Ab­wan­de­rung in den ber­lin­fer­nen Re­gio­nen kann nur ge­stoppt wer­den, wenn wir den Men­schen at­trak­ti­ve Le­bens­be­din­gun­gen bie­ten. Und be­son­ders für junge Men­schen in Bran­den­burg ist es nun ein­mal sehr wich­tig und ein Stand­ort­fak­tor, dass sie die Bun­des­haupt­stadt in der Mitte un­se­res Lan­des mög­lichst schnell er­rei­chen kön­nen.
 
Es geht dabei kei­nes­wegs darum Mit­tel­zen­tren ge­gen­über an­de­ren Orten im Land aus­zu­spie­len. Son­dern alle Orte im Ein­zugs­be­reich eines Mit­tel­zen­trums pro­fi­tie­ren davon, wenn man sich dar­auf ver­las­sen kann, dass man von dort aus in einer be­stimm­ten Zeit in Ber­lin sein kann.“
 
 
 
Zum Hin­ter­grund
 
Täg­lich pen­deln 200.000 Bran­den­bur­ger zur Ar­beit nach Ber­lin. An­ders­her­um pen­deln 80.000 Ber­li­ner täg­lich nach Bran­den­burg.
 
Der ent­spre­chen­de An­trag, der heute im Land­tag be­han­delt wurde, ist der Mail bei­ge­fügt.
 
Da­tei­an­hän­ge

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