22.05.2014

Start Volksinitiative der Musik- und Kunstschulen

Anja Heinrich: CDU-Fraktion unterstützt das Anliegen der Volksinitiative „Musische Bildung jetzt“

Heute startet die Volksinitiative „Musische Bildung jetzt“. Dazu sagt Anja Heinrich, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion: 

„Wir unterstützen ausdrücklich das Anliegen der Volksinitiative. Über Musik und Kunst nur zu reden reicht nicht, sie muss auch vermittelt werden können. Dafür braucht man Geld, um Kindern und Jugendlichen Musik und Kunst näher bringen zu können.
 
Die Über­ar­bei­tung des Mu­sik- und Kunst­schul­ge­set­zes der Lan­des­re­gie­rung war voll­kom­men un­zu­rei­chend, sie hat dem An­sin­nen der Volks­in­itia­ti­ve von 2009 „Mu­si­sche Bil­dung für alle“ nicht ent­spro­chen. Es wur­den keine zu­sätz­li­chen Gel­der für die Mu­sik- und Kunst­schu­len zur Ver­fü­gung ge­stellt, statt­des­sen wird nun von den Schu­len „Masse statt Klas­se“ ver­langt. Ins­be­son­de­re Kunst­schu­len ste­hen nach der Eva­lu­ie­rung vor Exis­tenz­pro­ble­men. Das darf so nicht wei­ter gehen – die Mu­sik- und Kunst­schu­len müs­sen einem hohen künst­le­ri­schen An­spruch ge­recht wer­den, um Ta­len­te för­dern zu kön­nen. Wir brau­chen nicht nur einen brei­ten Zu­gang zu den Mu­sik- und Kunst­schu­len, wir brau­chen auch eine bes­se­re Ta­lent­för­de­rung im Land.
 
Wir wün­schen der Volks­in­itia­ti­ve viel Er­folg und gutes Ge­lin­gen und hof­fen auf eine star­ke Be­tei­li­gung der Bran­den­bur­ger. Volks­in­itia­ti­ven sind immer ein wich­ti­ger Be­stand­teil der De­mo­kra­tie. Sie zei­gen, was die Men­schen be­wegt und wo sie Ant­wor­ten ver­lan­gen. Die Po­li­tik soll­te hier genau zu­hö­ren.“
 

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