26.05.2016

Finanzielle Unterstützung für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch

Kristy Augustin: Wir müssen denen, die Kinder bekommen wollen, alle Hilfe gewähren

Im gestrigen Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landtages Brandenburg haben sich in einer Anhörung alle Experten für den Antrag der CDU-Fraktion ausgesprochen, Paare mit unerfülltem Kinderwunsch bei einer kostspieligen Behandlung durch das Land Brandenburg finanziell zu unterstützen. „Es ist manchmal so naheliegend Gutes zu tun – allen Paaren eine Kinderwunschbehandlung  zu ermöglichen gehört aus unserer Sicht dazu“, erklärte die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Kristy Augustin. 

Alle ostdeutschen Bundesländer bis auf Brandenburg unterstützen künstliche Befruchtungen. Im Rahmen der Anhörung kritisierten Experten, dass Brandenburg jungen Familien nicht helfen wolle. Kristy Augustin unterstrich, dass sich Brandenburg gegenüber Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch herzlos verhalte. Viele Paare wünschen sich ein Kind und suchen medizinische Hilfe für die Beratung und Behandlung. Sie scheitern dabei letztlich an der Finanzierung einer künstlichen Befruchtung. 
 
„Wir müssen denen, die Kinder bekommen wollen, alle Hilfe gewähren, um ihren Kinderwunsch auch realisieren zu können. Aus diesem Grund bin ich auf die Auswertung der Anhörung Ende Juni gespannt. Ich fordere die Koalitionsfraktionen auf diesem Antrag zuzustimmen und vielen Paaren, unabhängig von ihrem Einkommensniveau, den langersehnten Wunsch auf ein eigenes Kind zu ermöglichen“, sagte Augustin. 
 

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