05.10.2014

Mindestabstand zu Windkraftanlagen

Michael Schierack: Mehr Akzeptanz durch Mindestabstand zwischen Windparks und Siedlungen

Nach den Plänen der Landesregierung soll es in Brandenburg keinen Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und Siedlungen geben. Das ergibt eine aktuelle Antwort aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft auf eine Kleine Anfrage 

Dazu sagt Michael Schierack, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion: 
 
„Die Ak­zep­tanz der Bür­ger wird ge­stei­gert, wenn Wind­parks nicht so nah an Sied­lun­gen ge­baut wer­den. Des­halb set­zen wir uns wei­ter­hin für einen Min­dest­ab­stand von Wind­kraft­an­la­gen zu Wohn­sied­lun­gen ein, der sich an der Bau­hö­he der Wind­kraft­rä­der ori­en­tiert. Ein denk­ba­rer Ab­stands­fak­tor von zehn würde be­deu­ten, dass ein Wind­kraft­rad mit einer Na­ben­hö­he von 250 m min­des­tens 2.500 m von der nächst­lie­gen­den Wohn­be­bau­ung ent­fernt sein muss. 
 
Auch in den Son­die­rungs­ge­sprä­chen haben wir uns – an­ders als die SPD – gegen einen ufer­lo­sen Aus­bau der Wind­ener­gie aus­ge­spro­chen. Neben der feh­len­den Ak­zep­tanz der Bür­ger gibt es dafür auch nicht die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen wie leis­tungs­fä­hi­ge Netze und Spei­cher­tech­no­lo­gi­en. 
 
Im Wahl­kampf hat Mi­nis­ter­prä­si­dent Wo­id­ke mehr Au­gen­maß beim Aus­bau der Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en an­ge­kün­digt, nach der Wahl ist davon nicht mehr viel zu hören. Die SPD igno­riert dabei den Bür­ger­wil­len im Land und die Linke hilft ihr dabei. Als CDU-Frak­ti­on wer­den wir den Mi­nis­ter­prä­si­den­ten beim Wort neh­men und einen ent­spre­chen­den Ge­setz­ent­wurf für einen Min­dest­ab­stand bei Wind­kraft­an­la­gen in den Land­tag ein­brin­gen.“
 

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