09.12.2014

Woidke schlägt neue Mitglieder für den BER-Aufsichtsrat vor

Ingo Senftleben: Einsicht des Ministerpräsidenten war längst überfällig

Zu den heute von Ministerpräsident Woidke bekanntgegebenen Personalvorschlägen, für eine Neubesetzung des Flughafenaufsichtsrates, sagt der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Ingo Senftleben:

„Es ist ein richtiger und notwendiger Schritt den Flughafenaufsichtsrat mit mehr Fachkompetenz auszustatten."
 
Wir be­grü­ßen daher die Ent­schei­dung, Herrn Arendt als Neu­be­set­zung vor­zu­schla­gen, wenn­gleich die Ein­sicht des Mi­nis­ter­prä­si­den­ten längst über­fäl­lig war. Die CDU-Frak­ti­on hat schon seit ge­rau­mer Zeit mehr Sach­ver­stand im Auf­sichts­rat der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft ge­for­dert.
 
 Die per­so­nel­len Ver­än­de­run­gen müs­sen jetzt ge­nutzt wer­den, um in der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft ein pro­fes­sio­nel­les und von Ver­trau­en ge­präg­tes Klima zu eta­blie­ren. Alle Be­tei­lig­ten müs­sen künf­tig an einem Strang zie­hen, damit es für den Flug­ha­fen end­lich auf die Start­bahn gehen kann.
 
 Einen faden Bei­ge­schmack hin­ter­lässt Wo­id­kes Ent­schei­dung, Fi­nanz­mi­nis­ter Görke in die Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lung zu ent­sen­den. Herr Wo­id­ke steht ge­gen­über den Bran­den­bur­gern in der Pflicht, den Flug­ha­fen­neu­bau als Chef­sa­che zu be­han­deln und Chef­sa­che be­deu­tet nicht, dass sich ein Stell­ver­tre­ter küm­mert. Der Mi­nis­ter­prä­si­dent ge­hört in die Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lung, um dort die In­ter­es­sen der Bran­den­bur­ger zu ver­tre­ten.“
 

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