14.06.2016

Keine Akzeptanz gegenüber Homophobie

Kristy Augustin: Anderssein darf nicht zu Ausgrenzung führen

Kristy Augustin, Sprecherin für Frauen und Gleichstellungspolitik in der CDU-Fraktion, zeigte sich erschüttert über die Brutalität des Attentäters von Orlando, der nicht nur 50 Menschen in einem Nachtclub, den vor allem Schwule und Lesben besuchen, getötet hat, sondern damit auch unsere offenen Gesellschaften und das freiheitliche Lebensgefühl angegriffen hat. „Wir müssen unsere Werte verteidigen: Frieden und Freiheit gibt es nicht ohne Gleichberechtigung und Toleranz“, so Augustin. 

Man dürfe die Augen nicht davor verschließen, dass Homophobie bei vielen Menschen, die aus islamischen Ländern zu uns kommen, durchaus verbreitet sei. „Gesellschaftliche Veränderungen stellen den Kampf gegen Homophobie vor neue Herausforderungen. Uns muss es gelingen, Zugewanderte zu integrieren“, appellierte Augustin.
 
Ganzheitliche Präventionsmaßnahmen im Rahmen der Bildungs- und Kulturpolitik sollen dafür sorgen, dass sich alle Menschen in Deutschland auf der Basis unserer demokratischen Grundordnung und unserer Leitkultur an die hier existierenden Werte und Normen halten. „Religionsfreiheit gehört genauso dazu, wie das Verbot von Diskriminierung und Ungleichbehandlung. Niemand darf aufgrund seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität diskriminiert werden“, so Augustin abschließend.
 

Nach oben