01.07.2016

Altdöberner See

Roswitha Schier: Land muss endlich ein geeignetes Deponiekonzept für Eisenockerschlämme entwickeln

Zur heutigen Entscheidung der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), den Altdöberner See künftig nicht als Opfersee für die Einlagerung von Eisenhydroxidschlämmen zu nutzen, erklärt die zuständige CDU-Wahlkreisabgeordnete Roswitha Schier:

„Ich begrüße die Entscheidung der LMBV ausdrücklich, keine Eisenhydroxidschlämme in den Altdöberner See einlagern zu wollen. Der Widerstand der Menschen vor Ort und der Bürgerinitiative Altdöberner See gegen die ursprünglich angedachte Verklappung zahlt sich endlich aus. 
 
Für uns als CDU-Fraktion waren die Überlegungen der LMBV nie eine Option. Vielmehr müssen die anfallenden Schlämme aus der Fließgewässerberäumung ordnungsgemäß zwischengelagert und anschließend deponiert werden. Die Landesregierung ist nun gefordert, sich für eine Deponierung des Schlamms einzusetzen und dafür zu sorgen, dass ausreichende finanzielle Mittel im neuen Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung für die Zeit nach 2017 zur Verfügung gestellt werden. Die planerische Vorkehrungen sollten rechtzeitig getroffen werden, um geeignete Deponiestandorte zu erkunden und diese planungsrechtlich zu sichern.“ 
 
Dateianhänge:

Schier zu LMBV Altdoeberner See
Antrag
Schier zu LMBV Altdoeberner See

Nach oben