31.07.2015

Ambrosia-Blüte in Brandenburg

Dieter Dombrowski: Blühende Ambrosia-Landschaften zeigen Untätigkeit der Landesregierung

Derzeit beginnt die Blütezeit der Ambrosia. Ihre Pollen enthalten aggressive Allergene, die hochgradig allergieauslösend sind und bei Pollenallergikern schwere Atemwegserkrankungen auslösen können. Dazu sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dieter Dombrowski:

„Die blühenden Ambrosia-Landschaften zeigen die Untätigkeit der rot-roten Landesregierung. Seit Jahren ist den Verantwortlichen in Potsdam bekannt, dass Ambrosia auf dem Vormarsch ist und immer mehr Menschen gesundheitlich unter dieser Pflanze leiden. Anstatt gemeinsam mit den betroffenen Kommunen und Landkreisen wirksam gegen die weitere Ausbreitung vorzugehen, schiebt die Landesregierung seit Jahren die Verantwortung von sich. 
 
Wir haben mehrfach gefordert, dass die Kommunen und Landkreise ein wirksames Instrumentarium brauchen, um auch gegenüber privaten Grundstückseigentümern geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung der Ambrosia anordnen zu können. Hierzu bedarf es endlich einer Verordnung des Innenministers, auf deren Grundlage die Landkreise und Kommunen ordnungsbehördlich handeln und Anordnungen treffen können. Hierzu gehört z.B. auch das Ausreißen der Ambrosia- Bestände.
 
Die finanzielle Unterstützung kleinerer kommunaler Projekte mit Lottomitteln ist zwar richtig, aber bei weitem nicht ausreichend. Nötig sind ein wirksames und abgestimmtes Konzept, geeignete Bekämpfungsmaßnahmen und die Zusage der Landesregierung, sich auch finanziell hieran zu beteiligen. Was beim Eichenprozessionsspinner möglich ist, muss auch bei Ambrosia möglich sein. Die Gesundheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger darf nicht länger von den Glücksspieleinnahmen des Landes Brandenburg abhängen.“ 
 
Hintergrund: 
 
In der Landtagssitzung am 09.07.2015 wurde der Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen „Ambrosiaausbreitung engagiert eindämmen und Handlungsmöglichkeiten der Kommunen stärken“ von der rot-roten Regierungskoalition abgelehnt.
 
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