24.09.2015

Brandenburger Innenminister redet ländliche Regionen schlecht

Frank Bommert: Schröter erweist ländlichen Regionen Brandenburgs einen Bärendienst

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Oberhavel, Frank Bommert, hat dem Innenminister des Landes Brandenburg, Karl-Heinz Schröter, vorgeworfen, die ländlichen Regionen Brandenburgs schlecht zu reden. Hintergrund ist ein Artikel in der heutigen Ausgabe der Märkischen Oderzeitung, in der Schröter seine Kritik an der Attraktivität Frankfurt (Oders) erneuerte und behauptete, dass auch andere berlinferne Städte wie Gransee selbst für Flüchtlinge wenig interessant seien. 

„Damit erweist der Innenminister den vielen kleinen und mittleren Städten, die unser Land prägen, einen Bärendienst“, sagte der CDU-Politiker. "Statt sie bei der Bewältigung der vor ihnen liegenden Herausforderungen zu unterstützen, wie es seine Aufgabe als Kommunalminister wäre, ist dies neben der geplanten Kreisgebietsreform der nächste Nackenschlag für die ländlichen Regionen.“  
 
Bommert erinnerte daran, dass Schröter ja gerade die Situation in Oberhavel und Gransee als ehemaliger Landrat und Kandidat für den Kreistag im Nordkreis kennen müsse. „Scheinbar interessieren ihn die Menschen vor Ort aber nur, wenn es um Wahlen geht."
 

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