28.09.2016

Zukunftsstrategie für Feuerwehren in Brandenburg

Björn Lakenmacher: Wir brauchen weiterhin einen verlässlichen Brand- und Katastrophenschutz in Brandenburg

Der Brandenburger Landtag hat heute das besondere Engagement der Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Land Brandenburg gewürdigt und sich dazu bekannt, ein zukunftsfähiges Konzept zur flächendeckenden Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes aufzustellen. 

Anstoß der Debatte war eine Große Anfrage der CDU-Fraktion zur Situation der Feuerwehren im Land Brandenburg. Die Anfrage hatte aufgezeigt, dass sich die Zahl der örtlichen Feuerwehreinheiten und die Zahl der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Land stark reduziert hat, gleichzeitig aber die Einsatzbelastungen der Feuerwehren deutlich angestiegen sind. „Mit einem so rapiden Mitgliederverlust können, dürfen und wollen wir uns nicht abfinden. Wir brauchen eine Zukunftsstrategie und eine Nachwuchsstrategie für die Feuerwehren und Hilfsorganisationen“, sagte Björn Lakenmacher, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg.
 
Lakenmacher betonte, dass der personellen Ausstattung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. „Wir brauchen gut ausgebildete Feuerwehrleute, damit die Einsatzbereitschaft im Land auch zukünftig gewährleistet ist. Deswegen halten wir es für besonders wichtig, dass nachhaltige Nachwuchsarbeit betrieben und vom Land gefördert wird.“, so Lakenmacher. Die Nachfragen der CDU-Fraktion hatten deutlich gemacht, dass die Aus- und Fortbildung in einem Strategiekonzept für die Brandenburger Feuerwehren einen Schwerpunkt bilden müssten.
 
„Mit unserer großen Anfrage wurde der Rückgang des Feuerlösch- und Hilfeleistungspotentials in Brandenburg dokumentiert. Umso mehr freuen wir uns nun, dass wir heute zusammen mit SPD, Linken und Grünen einen gemeinsamen Entschließungsantrag verabschiedet haben, der uns nicht nur in dem Willen eint, unsere Feuerwehren für die Zukunft optimal aufzustellen. Wir brauchen einen verlässlichen Brand- und Katastrophenschutz in unserem Land, der nur mit dem besonderen Engagement der Kameradinnen und Kameraden möglich ist. Dieses Ehrenamt braucht unsere Unterstützung, die wir heute auf den Weg gebracht haben.  “, so Lakenmacher. 
 
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