01.09.2011

Dissenz der Ministerien verhindert Lösung für Brandenburger Fischer

Dombrowski: Fischer in Brandenburg nicht vernachlässigen!

Der landwirtschafts- und umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dieter Dombrowski, erklärt zur Position der Landesregierung im Hinblick auf ein notwendiges Kormoranmanagement: 

„Ich begrüße die gemeinsame Positionierung aller Parteien des  Landtages, dass die Fischerei und Fischzucht ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum ist.  Allerdings kann sie nicht über die Uneinigkeit der Ministerien in dieser Frage hinwegtäuschen. So befürwortet der zuständige Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger ein deutschland- und europaweites Kormoranmanagement, während die Umweltministerin Anita Tack erklärt, dass ´die Landesregierung der Auffassung ist, dass regionale Managementmaßnahmen in Brandenburg und einzelner Bundesländer auf Dauer erfolgreicher sein dürften, als wenn diese Teil eines deutschlandweiten Kormoran-Managements wären`.
 
Was denn nun? Setzt sich die Landesregierung jetzt für ein brandenburgisches Kormoran-Management ein, oder unterstützt Brandenburg ein nationales oder gar europäisches Management? Die Fischer haben währenddessen den Schaden, weil sich die Ministerien mit ihren grundsätzlichen Differenzen gegenseitig blockieren!“
Dombrowski weist darauf hin, dass der Deutsche Fischereitag erst gestern in Dresden seine Forderung nach einem nationalen und europaweiten Kormoran-Management erneuert hat: „Dem schließe ich mich ausdrücklich an!“

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