07.12.2011

Landesregierung spielt Landwirtschaft und Naturschutz gegeneinander aus

Dombrowski: Kein Naturschutz mit der Brechstange

Das Umweltministerium schafft es nicht, ein gutes Miteinander zwischen den Interessen der Naturschützer und der brandenburgischen Landnutzer zu fördern.

Im Gegenteil: gut funktionierende Zusammenarbeit wird nun vom Umweltministerium in Frage gestellt und behindert – wie das Beispiel des Oberen Rhinluchs zeigt: Dem Gebiet in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel soll von oben herab ein Naturschutzgebiet aufgestülpt werden. Das gute Mitaneinander der Landwirte und Naturschützer wird gestört.
Dieter Dombrowski, stellv. Vorsitzender und Umweltexperte der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt:
„Das Missmanagement der rot-roten Landesregierung im Naturschutz ist mittlerweile nicht mehr zu ertragen. Landwirtschaft und Umweltschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Trennung der Kompetenzen in der Landesregierung ist ein Fehler.
Die Umweltministerin, Anita Tack (DIE LINKE), betreibt Naturschutz mit der Brechstange, ohne auf die Belange und berechtigten Hinweise der Landnutzer einzugehen. Was früher im Dialog mit den Landwirten geklärt wurde, wird heute ignoriert.
Der frühere Umweltminister und heutige Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD), muss endlich für ein abgestimmtes und einheitliches Handeln zwischen der Agrar- und Umweltverwaltung sorgen. Die Frage, wer wofür zuständig ist, darf nicht länger auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden.“
  

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