11.02.2012

Zum Vorschlag einer Universität Lausitz

Prof. Dr. Michael Schierack: Wissenschaftliche Exzellenz in der Lausitz erhalten und stärken

Der wissenschaftspolitische Sprecher und Lausitzer Abgeordnete der CDU-Fraktion, Prof. Dr. Michael Schierack, bedankt sich für die objektive Analyse der sogenannten Emmermann-Kommission. Dazu und zum Vorschlag der Kulturministerin Kunst zu einer Universität in der Lausitz sagt er: „Der objektiven Analyse der Emmermann-Kommission ist zu danken. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Strukturkommission für die weitere Hochschulplanung im Land. Der Vorschlag der Emmermann-Kommission bezieht sich auf ein zwei-Säulen Modell, in dem Fachhochschulen und Universitäten kooperieren.“ 

Ministerin Kunst schlägt darüber hinaus die Verschmelzung von Fachhochschule und Universität in der Lausitz vor, die in einer neuen Universität Lausitz aufgehen soll.
Prof. Dr. Michael Schierack dazu: „Die Vorschläge der Ministerin kommen für alle überraschend – und sind nicht aus dem Kommissionsbericht abgeleitet. Eine gemeinsame Lausitz-Universität ist immer unter dem Aspekt zu beurteilen, ob die Zusammenlegung tatsächlich zur Stärkung der Wissenschaftslandschaft Lausitz beiträgt. Es könnte leicht der Eindruck entstehen, dass die Hochschullandschaft in der Lausitz einfach zusammen gestrichen wird, wenn eine Hochschuleinrichtung verschwinden soll.
Das Projekt einer Lausitz-Universität kann nur gelingen, wenn die Ministerin ausreichend finanzielle Ressourcen für die Verschmelzung zur Verfügung stellt. Die wissenschaftliche Exzellenz der Lausitz muss erhalten und gestärkt werden.“
 

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