22.04.2012

Ladenöffnungszeiten in Potsdam

Dr. Saskia Ludwig/Steeven Bretz: Baaske schadet der Attraktivität der Stadt Potsdam

Die Stadt Potsdam wird von Baaskes Arbeitsministerium aufgefordert, die verkaufsoffenen Sonntage auf fünf im Jahr zu beschränken. Erst im März 2012 hatten die Potsdamer Stadtverordneten zwölf verkaufsoffene Sonntage im Jahr beschlossen.

Dieses unflexible Agieren von Baaske lässt die Situation der Potsdamer Innenstadt speziell des Holländer-viertels vollkommen außen vor. Dr. Saskia Ludwig, Fraktionsvorsitzende der Märkischen Union im Landtag Brandenburg, und Steeven Bretz, Abgeordneter für Potsdam, kritisieren Baaskes Vorstoß. Sie fordern Oberbürgermeister Jakobs auf, eine Lösung für die Potsdamer Innenstadt speziell für das Holländerviertel zu finden. Dies ist vor dem Hintergrund der Einzelhandelssituation der dort ansässigen Händler dringend geboten.
 
Saskia Ludwig sagt dazu: „Das Agieren von Baaske schadet Potsdam. Ohne Not schränkt er die Flexibilität der Ladenbesitzer in der Innenstadt von Potsdam noch weiter ein. Ziel sollte sein, unsere Landeshauptstadt wirtschaftlich und touristisch attraktiv zu gestalten, dazu gehören auch flexible Öffnungszeiten für das Holländerviertel. Die letzte linke Lan-desregierung muss dafür endlich nachvollziehbare Kriterien für die Ladenöffnung aufstellen. Letztes Jahr hatte Baaske noch mehr Flexibilität bei den Ladenöffnungszeiten versprochen und nicht weniger. Die Verordnung dazu in Mecklenburg-Vorpommern macht es vor.“
 
Steeven Bretz: „Die Stadtverordnetensammlung war auf dem richtigem Weg – nun wird dieser erneut von SPD-Minister Baaske blockiert.
Oberbürgermeister Jakobs muss eine sinnvolle Entscheidung für das Holländerviertel treffen und nicht auf seinen Parteigenossen Baaske hören. Hier gilt: Unsere Landeshauptstadt und die Interessen der Potsdamer gehen vor. Sie dürfen nicht zum Spielball parteipolitischer Motivation werden. Im Übrigen widerspricht Baaskes Vorgehen seinen eigenen Aussagen im Wirtschaftsausschuss, wonach es keine Probleme bei den Ladenöffnungszeiten geben würde.“
 

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