08.05.2012

Arbeitskreis besucht den Landkreis Oberhavel

Frank Bommert/Dierk Homeyer: Erfahrungen aus erster Hand bei den Unternehmern sammeln

Wie hat sich die Wirtschaft im Landkreis Oberhavel entwickelt? Was lief gut, wo muss nachgebessert werden, welche Fragen, Anregungen und Probleme brennen den Unternehmern zwischen Himmelpfort und Hennigsdorf unter den Nägeln? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der gestrigen Kreisbereisung des Arbeitskreises Wirtschaft, Infrastruktur und Finanzen der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg.

Wie Arbeitskreisleiter Dierk Homeyer sagte, sei der Besuch Teil einer landesweiten Tour, bei der sich die CDU-Parlamentarier direkt vor Ort ein Bild von der wirtschaftlichen Entwicklung und den Unternehmen machen wollen. „Nur durch einen kurzen Draht, im persönlichen Gespräch und durch stetigen Austausch können wir positive Rahmenbedingungen für unsere heimische Wirtschaft schaffen. Hier geht es um Erfahrungen direkt aus erster Hand und wer könnte dies besser wissen als unsere Brandenburger Unternehmer“, so der CDU-Wirtschaftspolitiker.
Zusammen mit Homeyer besuchten die CDU-Abgeordneten Frank Bommert, Ludwig Burkardt und Rainer Genilke u.a. die Firma  Bombardier in Hennigsdorf, den Spargelhof Kremmen und das Unternehmen Fude + Serrahn Milchprodukte in Gransee.
Mittelstandsexperte Frank Bommert, der selbst ein Metallbauunternehmen leitet und Mitglied des Kreistages Oberhavel ist, lobte im Anschluss die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises. Ob Schienenfahrzeugbau und Stahlindustrie, Biotechnologie und Life Science oder Kunststoffverarbeitung und Chemie – Oberhavel sei wirtschaftlich gut gerüstet und habe die richtigen Weichen gestellt, sagte der CDU-Politiker. Er verwies dabei auf eine Untersuchung des Magazins „Focus Money“ aus dem Jahr 2011, nach der der Landkreis die drittstärkste Wirtschaftskraft in ganz Ostdeutschland besitzt.
„Das ist in erster Linie das Verdienst unserer heimischen Unternehmer und unseres heimischen Mittelstandes. Sie brauchen keine staatlichen Einschränkungen und unfaire kommunale Konkurrenz à la rot-rotem Betätigungsgesetz, sondern klare Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum“, sagte Bommert, der auch Mitglied des Präsidiums der Handwerkskammer Potsdam ist, mit Blick auf die jüngsten Diskussionen im Landtag.
Unter anderem hob der CDU-Politiker dabei die positive Entwicklung des Spargelhofs Kremmen, der in den letzten vier Jahren in Spitzenzeiten auf bis zu 500 Beschäftigte angewachsen ist, und den erfolgreichen Schienenfahrzeugbau bei Bombardier hervor. Dort habe man die Zeichen der Zeit erkannt und im Gegensatz zur Solarindustrie einen Schwerpunkt klar auf den Bereich Forschung und Entwicklung gelegt, sagte Bommert mit Blick auf die über 800 Ingenieure, die am Standort tätig sind.
„Innovative Produkte, Technologietransfer und Grundlagenforschung - das sind die Grundlagen für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes“, ergänzte CDU-Wirtschaftsexperte Homeyer und zeigte sich überzeugt, dass Brandenburg im Gegensatz zur rot-roten Landesregierung das Zeug dazu habe.
Hinweis für die Redaktionen:
Foto in der Anlage - v.l.n.r. die Abgeordneten Frank Bommert, Ludwig Burkardt, Dierk Homeyer, Henryk Wichmann vor dem Unternehmen Fude + Serrahn Milchprodukte in Gransee.
 

Nach oben