21.05.2012

Gemeinsame Sitzung Wirtschaftsausschuss des sächsischen und des brandenburgischen Landtags

Dierk Homeyer/ Frank Heidan: Wirtschaftsentwicklung in der Lausitz muss intensiviert werden

Anlässlich der gemeinsamen Sitzung der Wirtschaftsausschüsse des sächsischen und des brandenburgischen Landtags in Spremberg am 22.05.2012, fordern die wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Fraktionen beider Bundesländer, eine Intensivierung der gemeinsamen Wirtschaftsentwicklung in der Lausitz.

Dazu sollen Fragen der Wirtschaftsförderung zwischen den Ländern Brandenburg und Sachsen besser abgestimmt werden. Darüber hinaus muss die Zusammenarbeit zwischen Brandenburg, Sachsen und Polen bei der Vermarktung, der Ansiedlung, der Unternehmensentwicklung und der Sicherung von Fachkräften für die Lausitzregion verstärkt werden.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Brandenburg, Dierk Homeyer, sagt dazu: „Gerade für eine länderübergreifende Region wie die Lausitz, müssen auch bei der Wirtschaftsförderung im Zweifelsfall neue Wege begangen werden. Ländergrenzen müssen aus den Köpfen der regionalen Verwaltungen verschwinden. Stattdessen muss alles getan werden, um die Lausitz als Energieregion für Investoren attraktiv zu machen. Dabei ist es unerlässlich, dass eine Stärkung der regionalen Wertschöpfungskette erfolgt: angefangen bei Unternehmensansiedlung durch Innovation, über den Ausbau von Forschung und Entwicklung bis hin zum Technologietransfer zwischen Unternehmen und Hochschuleinrichtungen. Andernfalls läuft die Lausitz Gefahr, dieselben Erfahrungen zu machen, wie jetzt die Region Ostbrandenburg. Die CDU-Fraktionen beider Länder haben sich schon vor einem Jahr dem Thema angenommen, um die Lausitz noch intensiver zu unterstützen.“
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Frank Heidan, ergänzt: „Die Lausitz stellt für Sachsen mit Blick auf die EU-Osterweiterung im Dreiländer-Eck eine besondere Entwicklungsregion dar. Der Freistaat hat in den letzten Jahren in erheblichem Maße besonders in die verkehrliche Infrastruktur und die Verbesserung der wirtschaftlichen Basis investiert. Nichtsdestotrotz müssen wir zu einem intensiveren Miteinander in der Lausitz, was die Themen Wirtschaftsförderung und Infrastrukturplanung betrifft, kommen. Wichtig ist dabei, dass die Abstimmung auf allen Ebenen politisch gewollt und parteiunabhängig gefördert wird. Beide Landesregierungen müssen sich zu speziellen Themen und Schwerpunkten abstimmen, nur so können wir das Beste für diese Region erreichen.“

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