24.03.2022

Kristy Augustin: "Wir dürfen kein Kind zurück lassen"

Statement zur COPSY-Studie „Seelische Gesundheit und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen“

 Anlässlich der Ergebnisse der COPSY-Studie „Seelische Gesundheit und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ für das Land Brandenburg erklärt die jugendpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Kristy Augustin:

 „Es ist eine gute Nachricht, dass viele Kinder und Jugendliche trotz der Einschränkungen in der Corona Pandemie doch relativ gut und gefestigt durch die Krise gekommen sind. Jedoch gilt das nicht für alle Kinder. Über 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen empfanden die Veränderungen als belastend. Einige Kinder zeigten Angststörungen und fast jedes dritte Kind litt unter psychischen Problemen. Gerade diejenigen, die in sozial benachteiligten Verhältnissen groß werden, benötigen unsere besondere Aufmerksamkeit. Um die Auswirkungen der Pandemie aufzufangen und die Resilienz der Familien zu stärken, müssen wir die gesundheits- und familienpolitischen Akteure vor Ort stärken und Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser stärker im Blick der Familien verankern.

Die Erkenntnisse der Studie müssen wir ernst nehmen und gerade jetzt Lehren aus Corona ziehen, um Kinder und Jugendliche zu stärken und stützen. Daher haben wir als CDU Fraktion auch ein Fachgespräch zur Situation der Kinder und Jugendlichen im Bildungsausschuss angeregt, dass sich mit zukünftigen Herausforderungen beschäftigen und Lösungen aufzeigen soll. Es gilt alle Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. Wir dürfen kein Kind zurück lassen.“

 

Eine Grundlage für den Auftrag der Studie bildete auch der Landtagsbeschluss „Kindeswohl im Blick behalten, Kindergesundheit schützen.

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