08.07.2020

Dr. Jan Redmann zur Diskussion um den verpflichtenden Dienst für junge Menschen im Gesundheitswesen und Katastrophenschutz

Der Innenminister des Landes Brandenburg, Michael Stübgen, hat eine Debatte über eine Dienstpflicht für Frauen und Männer ab 18 Jahren in Blaulichtorganisationen wie dem Gesundheitswesen und dem Katastrophenschutz angestoßen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dr. Jan Redmann:

„Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir mit dem regulär bereits ausgelasteten Personal auch Katastrophenlagen aller Art bewältigen können. Wir wissen spätestens seit dem sicherheitspolitischen Weißbuch 2016, dass die Gefahren vielfältiger, aber nicht weniger bedrohlich  geworden sind.  Die großen Waldbrände der vergangenen Sommer und vor allem die Corona Pandemie haben uns dies vor Augen geführt. Ich halte deshalb eine mehrmonatige verpflichtende Grundausbildung in einem Bereich der Gefahrenabwehr für sinnvoll. Dies wäre auch ein wichtiger Beitrag zur Nachwuchsgewinnung bei den Blaulichtorganisationen wie dem THW, den Freiwilligen Feuerwehren oder dem DRK. Mit einem solchen Dienst haben junge Menschen auch die Möglichkeit, ihrem Land etwas zurückzugeben und dazu beizutragen, dass wir alle gut und sicher leben können.“

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