04.03.2013

Der Aktionismus der Bildungsministerin

Gordon Hoffmann: Aktionismus in der Bildungspolitik – Brandenburgs Schulen sind keine Spielwiese, Frau Ministerin!

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Gordon Hoffmann, kündigt Widerstand gegen die Pläne von Rot-Rot an, Vergleichsarbeiten für Sechstklässler abzuschaffen. Gordon Hoffmann übt scharfe Kritik an der neusten Ankündigung der Bildungsministerin: „Bildungsministerin Münch tritt nur noch durch blanken, ziellosen Aktionismus in Erscheinung.".

"Die letzten Vorstöße der Ministerin weise ich entschieden zurück und appelliere an die Ministerin: Brandenburgs Schulen sind keine Spielwiese, wo die Spielregeln nach gut Dünken geändert werden können. Kinder, Lehrer und Eltern müssen wissen woran sie sind – der blinde Aktionismus der Ministerin ist nicht zielführend.
 
Mit der Abschaffung der Vergleichsarbeiten, dem Abschaffen der Chance eine Klasse zu wiederholen und dem Anheben des Einschulungsalters will die Ministerin vom Totalversagen bei allen wichtigen Themen ablenken. Bei der Inklusion hat sie inzwischen selbst eingesehen, dass sie gescheitert ist und hat es vertagt. Statt sich um die Bekämpfung des Unterrichtsausfalls und um die Bekämpfung des Lehrermangels zu kümmern betreibt sie eine Alibi-Politik mit Forderungen, die vollkommen ins Leere greifen.
 
Ministerin Münch schafft Verunsicherung und bewirkt das Gegenteil der von vielen Pädagogen angemahnten Kontinuität in der Bildungspolitik. Eltern, Schüler und Lehrer müssen sich auf Zusagen und das Schulsystem verlassen können. Die CDU-Fraktion erneuert daher ihre Forderung nach einem Schulfrieden für Brandenburg.“
 

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