02.08.2012

Münchs Zahlen-Hokuspokus bei neuen Lehrkräften

Gordon Hoffmann: Rot-Rot streicht Lehrerstellen anstelle neue zu schaffen

Zu den heutigen Äußerungen von Ministerin Münch zum neuen Schuljahr sagt Gordon Hoffmann, Bildungsexperte der Märkischen Unionsfraktion:
„Es ist beschämend, wie Ministerin Münch 450 fälschlicherweise neue Lehrkräfte feiert und damit einen beispiellosen Zahlen-Hokuspokus betreibt."

"Fakt ist: Rot-Rot streicht 264 Lehrerstellen bis 2014 laut mittelfristiger Personalbedarfsplanung des Landes Brandenburg. Ministerin Münch verschweigt hartnäckig, dass weniger Lehrer neu eingestellt werden, als Lehrer aus dem Amt scheiden. Dazu kommt, dass bei einem Drittel der fälschlicherweise neuen Lehrkräfte lediglich der Vertrag in eine Unbefristung umgewandelt wird. Von einem Einstellungsrekord kann also überhaupt nicht die Rede sein, vielmehr erleben wir einen Rekord an Täuschungen durch Ministerin Münch. Unsere märkischen Schüler haben etwas Besseres verdient.
Unter dem Deckmantel der Inklusion, also dem gemeinsamen Lernen von Schülern mit Behinderungen und ohne, verfolgt sie ein Sparmodell. Mit nur 100 Lehrern mehr für das rot-rote Prestigeprojekt Inklusion können die Schulen in keiner Weise den Bedürfnissen der betroffenen Kindern und Eltern gerecht werden. Je nach den individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen Schüler gefördert und gefordert werden. Dazu müssen die entsprechenden Mittel bereitgestellt werden.
Für uns stehen die Wahlfreiheit der Eltern und die Chancengerechtigkeit für die Kinder im Mittelpunkt. Eltern müssen selbst entscheiden können, welche Schule ihre Kinder besuchen. Chancengerechtigkeit ergibt sich erst dann, wenn es keinen Unterrichtsausfall gibt und die entsprechende Bildungsqualität umgesetzt wird.“
 

Nach oben