10.01.2013

Faktische Absage Berlin-Brandenburg-Abitur

Beate Blechinger: Brandenburg muss sich für mehr Vergleichbarkeit einsetzen

Im heutigen Bildungsausschuss bestätigte Ministerin Münch die faktische Abkehr vom Berlin-Brandenburg-Abitur. 
Dazu sagt Beate Blechinger, CDU-Mitglied des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport des Landtags Brandenburg:
 
„Der Druck und das Engagement der Eltern, Schüler und Lehrer gegen die Fortführung eines Berlin-Brandenburg-Abiturs nach der Reißbrettmethode waren erfolgreich."

"Die CDU-Fraktion hat die Proteste aufgrund der fehlenden vergleichbaren Rahmenbedingungen unterstützt und begrüßt die faktische Absage an das gemeinsame Abitur mit Berlin. Wir sind weiterhin Verfechter von verbindlichen länderübergreifenden Bildungsstandards. Wir fordern seit langem die Einführung eines Deutschlandabiturs. Die Voraussetzungen müssen dabei aber vergleichbar sein. Die Landesregierung schaffte keine Einigung mit Berlin im Hinblick auf die Anzahl und Stunden der Leistungskurse. Die Einsicht des Bildungsministeriums kommt nun reichlich spät.
Brandenburg darf jetzt nicht auf dem Flickenteppich bei der Bildung weiter fliegen, sondern muss sich jetzt noch stärker für die Einhaltung von vergleichenden Bildungsstandards einsetzen. Ein Vorbild ist die gestern vorgestellte Länderinitiative für einen Bildungsstaatsvertrag. Brandenburg sollte sich ebenfalls für die Vergleichbarkeit bei den Schulabschlüssen und der gegenseitigen Anerkennung der Lehrer-Ausbildung einsetzen.“
 

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