31.07.2013

Lehrermangel in Brandenburg

Gordon Hoffmann: Ministerin Münch rechnet sich die Lehrereinstellungen schön

Ministerin Münch hat heute die Neueinstellung von 550 Lehrern verkündet. Dazu sagt Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:

„Die Darstellung der Lehrereinstellungen ist einseitig, weil sie die altersbedingten Abgänge von Lehrkräften nicht berücksichtigt."
 
"In der Pro­gno­se für die lau­fen­de Le­gis­la­tur­pe­ri­ode geht die Lan­des­re­gie­rung selbst von 2.900 Leh­rern aus, die in die­ser Zeit aus dem Schul­dienst aus­schei­den. Dem ge­gen­über ste­hen bis lang nur etwa 1.650 neu ein­ge­stell­te Lehr­kräf­te. Be­reits jetzt gibt es im bran­den­bur­gi­schen Bil­dungs­sys­tem 800 Lehr­kräf­te we­ni­ger als zu Be­ginn der Le­gis­la­tur­pe­ri­ode.
 
 Das Bran­den­bur­gi­sche Bil­dungs­sys­tem ver­liert also wei­ter an Sub­stanz. Die Mi­nis­te­rin Münch tut nichts um die mas­si­ven Pro­ble­me wie zum Bei­spiel dem Un­ter­richts­aus­fall zu be­geg­nen. Das Ganze bleibt eine Mo­gel­pa­ckung.“
 

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