13.11.2013

Erhöhung der Lehrer-Vertretungsreserve

Gordon Hoffmann: Unterrichtsausfall mit beherztem Schritt beikommen - Rot-Rot verspricht nur Tropfen auf dem heißen Stein

Zur geplanten Erhöhung der Lehrer-Vertretungsreserve sagt Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg: 

„Wir begrüßen, dass die rot-rote Landesregierung nun endlich den CDU-Vorschlag aufgreift und die Vertretungsreserve der Lehrer im Land erhöht. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, ist aber immer noch zu wenig und kommt spät"
 
"Rot-Rot hätte den Un­ter­richts­aus­fall an bran­den­bur­gi­schen Schu­len schon viel frü­her an­ge­hen müs­sen und kön­nen – zum Bei­spiel indem SPD- und Links­frak­ti­on im letz­ten Jahr den Haus­halts­an­trä­gen der CDU über 18 Mil­lio­nen Euro gegen den Un­ter­richts­aus­fall zu­ge­stimmt hätte. Die nun an­ge­kün­dig­ten 10 Mil­lio­nen Euro für die Ver­tre­tungs­re­ser­ve der Leh­rer sind ein Trop­fen auf dem hei­ßen Stein.
 
Sie rei­chen nicht aus, um den Kran­ken­stand bei den Leh­rern aus­zu­glei­chen. Dafür müss­te die Ver­tre­tungs­re­ser­ve mit einem be­herz­ten Schritt von 3 auf 6 Pro­zent ver­dop­pelt wer­den, hier­für sind aber 18 Mil­lio­nen Euro not­wen­dig. Daher for­dert die CDU-Frak­ti­on wei­te­re acht Mil­lio­nen Euro ein­zu­set­zen, um end­lich dem Pro­blem des Un­ter­richts­aus­falls in Bran­den­burg bei­zu­kom­men. Schü­ler, El­tern und Leh­rer müss­ten an­sons­ten mit der rot-ro­ten Halb­her­zig­keit um­ge­hen.“
 

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