20.06.2014

Fraktionsvorsitzender beim 19. Brandenburger Ingenieurkammertag

Michael Schierack: Innovationsstandort Brandenburg muss gestärkt werden

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg Prof. Dr. Michael Schierack hielt heute ein Grußwort beim 19. Brandenburger Ingenieurkammertag. Er thematisierte folgende Punkte in seiner Rede: 

„Ich sehe eine gute Zukunft für die Ingenieure in Brandenburg – bei den entsprechenden politischen Weichenstellungen. Der Innovationsstandort Brandenburg muss gestärkt werden. In Brandenburg soll produziert, aber auch geforscht und entwickelt werden.
 
Die For­schung an den Hoch­schu­len und die För­de­rung durch das Land müs­sen stär­ker an die Be­dürf­nis­se der Bran­den­bur­ger Un­ter­neh­men an­ge­passt wer­den. Hier­zu müs­sen wir die Hoch- und Be­rufs­schu­len mit den Un­ter­neh­men bes­ser ver­net­zen. Un­se­re Uni­ver­si­tä­ten müs­sen sich zu ex­zel­len­ten und in­ter­na­tio­nal ver­netz­ten For­schungs- und Aus­bil­dungs­ein­rich­tun­gen wei­ter­ent­wi­ckeln. Nur dann ge­lingt es uns auch, die fä­higs­ten Köpfe nach Bran­den­burg zu holen. In den In­ge­nieur­fä­chern wol­len wir ver­mehrt duale Stu­di­en­gän­ge ent­wi­ckeln.
 
Ein ganz we­sent­li­cher Punkt, um als Re­gi­on auch in Zu­kunft für In­ge­nieu­re und an­ge­hen­de In­ge­nieu­re at­trak­tiv zu sein, sind öf­fent­li­che In­ves­ti­tio­nen. Hier sinkt die In­ves­ti­ti­ons­quo­te unter der rot-ro­ten Lan­des­re­gie­rung kon­ti­nu­ier­lich. Die Folge dar­aus sind na­tür­lich ge­rin­ge­re Auf­trä­ge für die Un­ter­neh­men. Beim Stra­ßen­bau ist der Ader­lass be­son­ders dras­tisch. Hier wur­den die Mit­tel in den ver­gan­ge­nen 5 Jah­ren um zwei Drit­tel ge­kürzt. Die CDU-Frak­ti­on for­dert daher für die nächs­ten Jahre unter an­de­rem 50 Mil­lio­nen Euro zu­sätz­lich für den Stra­ßen­bau. Die In­ves­ti­ti­ons­quo­te darf nicht wei­ter sin­ken, son­dern muss wie­der er­höht wer­den.“
 

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