23.03.2015

Fünf Jahre Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

Dieter Dombrowski: Ulrike Poppe ist eine starke und wichtige Stimme gegen das Vergessen

 Im Namen der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg gratuliert der Abgeordnete Dieter Dombrowski, der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur zum fünfjährigen Jubiläum im Amt, betont die Bedeutung ihrer Arbeit und schlägt eine weitere Amtszeit vor: 

 "Die CDU-Fraktion dankt Ulrike Poppe und Ihrem Beratungsteam für fünf Jahre engagierte Hilfe, Aufklärung und Beratung. Ulrike Poppe ist mit ihrer Behörde der wichtigste Ansprechpartner für die vielen Opfer der SED-Diktatur in Brandenburg. Sie berät und unterstützt bei Fragen des Unrechts und der Rehabilitation und koordiniert die Anlauf-und Beratungsstelle des Landes Brandenburg für ehemalige Heimkinder der DDR. Darüber hinaus ist sie auch immer wieder eine starke und wichtige Stimme gegen das Vergessen und Verklären von 40 Jahren Unrecht, Diktatur und Leid.
 
 Mit Blick auf diese Fülle an Aufgaben ist es kaum zu glauben, dass es im Gegensatz zu sämtlichen anderen neuen Ländern ganze 20 Jahre keine Landesbeauftragte in Brandenburg gegeben hat. Erst im Jahr 2009 wurde diese große Lücke per Gesetz geschlossen.
 
 Die Amtszeit als Landesbeauftragte ist auf sechs Jahre festgesetzt und endet 2016. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich und wir würden es begrüßen, Frau Poppes Bereitschaft vorausgesetzt, wenn sie für weitere sechs Jahre ins Amt gewählt wird. Brandenburg braucht die starke und authentische Stimme von Ulrike Poppe, nicht zuletzt um die Umsetzung der Handlungsempfehlung der Enquetekommission zur Aufarbeitung der SED-Diktatur tatkräftig zu begleiten.“
 

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