23.04.2015

Rahmenlehrplan vorerst verschoben

Gordon Hoffmann: Die Verschiebung des neuen Rahmenlehrplans gibt uns Zeit für eine gründliche Überarbeitung

Bildungsminister Günter Baaske hat, gemeinsam mit der Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres, angekündigt, den neuen Rahmenlehrplan für Berlin und Brandenburg erst zum Schuljahr 2017/2018 und damit ein Jahr später als geplant einzuführen. Dazu erklärt der CDU-Bildungsexperte Gordon Hoffmann: 

„Ich begrüße die Entscheidung der Berliner und Brandenburger Bildungsministerien, auf die Forderung der CDU einzugehen und die Einführung des neuen Rahmenlehrplans zu verschieben.
 
In den letzten Wochen ist die Kritik an den Entwürfen des neuen Rahmenlehrplans deutlich lauter geworden – vor allem aus den Schulen heraus, die sich zunehmend der Veränderungen und der Mehrarbeit bewusst werden, die auf sie zukommen sollen. Die Verschiebung gibt nun Eltern, Lehrern und Experten Zeit, die kritischen Punkte zu diskutieren und zu beseitigen.
 
 Die CDU bleibt bei ihren Forderungen: Die Grundschule muss Grundkenntnisse vermitteln. Darum muss der Fachunterricht in der Grundschule – und insbesondere das Fach Geschichte –erhalten bleiben. Die Pädagogik der Kompetenzorientierung darf nicht auf Kosten der Fachinhalte gehen. Statt fächerübergreifender Wahlpflichtthemen muss es einen verbindlichen Bildungskanon geben – nur so kann wirkliche Entschlackung gelingen.“
 

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