21.05.2015

Kinderarmut

Roswitha Schier: In Sachen Kinderarmut besteht in Brandenburg dringender Handlungsbedarf

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Roswitha Schier, begrüßt, dass die Landesregierung das Thema Kinderarmut endlich angehen möchte und verwehrt sich gegen die Behauptung eines linken Abgeordneten, dass dies bisher am Widerstand der Opposition gescheitert sei:

„Herr Wilke mag ein junger und noch unerfahrener Abgeordneter sein, dass entbindet ihn jedoch nicht von der Pflicht, sich fleißig in landespolitische Themen einzuarbeiten. Würde er sich umfassend informieren, wäre ihm sicherlich aufgefallen, dass die Kinderarmut in den vergangenen Jahren nirgends in Deutschland so stark angestiegen ist, wie im Rot-Rot regierten Brandenburg.
 
 Die CDU-Fraktion hat auf diesen dramatischen Umstand in der Vergangenheit bereits mehrfach hingewiesen und sowohl Ursachen, als auch Ansatzpunkte zur Armutsbekämpfung vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin/ Brandenburg e.V. untersuchen lassen. Das von uns 2014 geforderte Konzept zur Armutsbekämpfung in Brandenburg ist die Landesregierung bis heute schuldig geblieben.
 
 Es ist zu begrüßen, dass SPD und Linke offensichtlich langsam aus ihrem Dämmerschlaf erwachen und beginnen zu erkennen, dass in Sachen Kinderarmut in Brandenburg dringender Handlungsbedarf besteht. Allerdings braucht es dabei mehr, als die aktuellen Schmalspuranträge von Rot-Rot, die finanziell nicht gedeckt sind und somit eher einer Profilierung von Personen als der Lösung von Problemen dienen. Das Ziel muss lauten, dass kein Kind in Brandenburg in Armutsverhältnissen aufwächst und dafür benötigen wir ein ganzheitliches Konzept der Landesregierung. Alles andere wäre eine Fortsetzung der unsozialen Politik der vergangenen Jahre.“ 
 

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