14.11.2016

Bekämpfung von Crystal Meth in Brandenburg

Raik Nowka: Konzept notwendig für konsequente Bekämpfung des Drogenkonsums

Die CDU-Fraktion fordert eine deutliche Stärkung der Suchtberatung, insbesondere mit Blick auf den steigenden Konsum von Crystal Meth. In der Haushaltssitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit wurde diese Forderung nach zusätzlicher Hilfe für Betroffene und deren Familien in Höhe von 225.000 € jährlich abgelehnt. „Die durch SPD und Linke zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 100.000 € reichen gerade mal für zwei zusätzliche Berater in den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz“, beklagte Raik Nowka, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Die Regionen Cottbus und Spree-Neiße fänden gar keine Berücksichtigung, man sei von einer tatsächlichen Lösung nach wie vor weit entfernt. 

Nur aufgrund der Initiative der CDU-Fraktion hatte die Regierungskoalition ihre Blockade aufgegeben und stellt nun überhaupt zusätzliche Mittel bereit. Doch ohne ein Konzept zur Bekämpfung des Drogenkonsums, das neben der verbesserten Beratung auch Prävention und polizeiliche Maßnahmen beinhalten müsse, führe eine solche isolierte Einzelfinanzierungen nicht zum gewünschten Erfolg, kritisierte der Gesundheitspolitiker. „Wir als CDU-Fraktion hatten bereits in diesem Sommer Handlungsempfehlungen erarbeitet und ein solches Konzept vorgestellt. Wir werden uns weiter für eine konsequente Eindämmung des Handels und Konsums von Crystal Meth einsetzen.“  
 

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