Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia
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18.08.2016

Bildungsmonitor 2016

Gordon Hoffmann: Lehrermangel und Unterrichtsausfall beeinträchtigen die Bildungschancen unserer Schüler

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat heute den „Bildungsmonitor 2016“ vorgestellt. Im Gesamtranking belegt Brandenburg lediglich den vorletzten Platz. Dieses Ergebnis komme für ihn nicht überraschend, meinte der CDU-Bildungsexperte Gordon Hoffmann. „Mit dem Bildungsmonitor wird empirisch belegt, was die Brandenburger schon lange wissen: Die rot-rote Bildungspolitik hat versagt. Seit Jahren dümpelt Brandenburg bei Bildungsvergleichen der Bundesländer am unteren Tabellenende und Besserung ist nicht in Sicht.“ 

Minister Baaske begnüge sich mit der Rolle als Verwalter des Mangels und der Koalitionspartner, Die Linke, versuche sich in ideologischen Scheingefechten, wie der Einführung der Einheitsschule. „Es müssen dringend die wirklichen Probleme, wie der allgegenwärtige Lehrermangel und der viel zu hohe Unterrichtsausfall angepackt werden“, sagte Hoffmann. Die vorliegende Studie verweise ausdrücklich auf den Zusammenhang von Unterrichtsumfang und Lernerfolg. Umso mehr Unterricht erteilt werde, umso größer seien die Lernerfolge. „Jede Stunde Unterrichtsausfall beeinträchtigt die Bildungschancen unserer Schüler. Minister Baaske darf das nicht weiterhin bagatellisieren und schön reden.“ 
 
Handlungsbedarf sehen die Autoren der Studie in Brandenburg auch bei der Integration. „Auch hier schreibt der Bildungsmonitor der rot-roten Landesregierung ein „Ungenügend“ ins Hausaufgabenheft.“ Das sei wegen des viel zu schlecht ausgestatteten Bildungssystems auch nicht verwunderlich, sagte der CDU-Bildungspolitiker. „Wenn die normalen Aufgaben aufgrund des Lehrermangels schon kaum geleistet werden können, werden wir auch bei der Integration von Flüchtlingskindern  kaum erfolgreich sein.“ 
 

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