21.02.2012

Kleine Anfrage: Frauen in Führungspositionen in Landesunternehmen

Roswitha Schier: Peinlich - Nur eine von 11 Geschäftsführern in landeseigenen Unternehmen ist weiblich

In den Geschäftsetagen der sieben landeseigenen Unternehmen in Brandenburg befindet sich unter den elf Geschäftsführern gerade mal eine Frau (Stichtag 1. April 2010). Auch bei den Prokuristen und Abteilungsleitern ist das Verhältnis nicht besser: nur jeder sechste Prokurist ist weiblich und nur ein Viertel der Abteilungsleiterstellen sind von Frauen besetzt. Das geht aus einer Antwort des Finanzministers auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Abgeordneten Roswitha Schier und Ludwig Burkardt hervor. 

Im Koalitionsvertrag vom 5. November 2009 hatten die Regierungsfraktionen noch versprochen, sich aktiv für die Gleichstellung von Frauen in Führungspositionen einzusetzen. Allerdings ist es der letzten linken Landesregierung bis heute nicht gelungen, ihren eigenen Anspruch umzusetzen: Es fehlen Maßnahmen, die Frauen unterstützen, in Führungspositionen aufzusteigen. Bislang ist noch nicht einmal die momentane Situation evaluiert worden.
„Die Antwort des Finanzministers zeigt erneut, wie planlos die letzte linke Landesregierung agiert. Mehr als zwei Jahre nach Regierungsantritt ist es ihr nicht gelungen, auch nur eine Maßnahme in die Wege zu leiten, um kreative, geschickte und engagierte Frauen in ihrer Karriereplanung zu unterstützen. Das ist aber auch kein Wunder, wenn man etwas verspricht, ohne konkrete Pläne zu haben, wie man es erreichen will,“ kritisiert die arbeitsmarktpolitische Sprecherin Roswitha Schier

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