17.05.2012

BER-Aufsichtsratssitzung

Dieter Dombrowski: Platzeck darf Verantwortung nicht abschieben

Zur BER-Aufsichtsratssitzung und der Kündigung des Technik-Geschäftsführer Körtgen sagt Dieter Dombrowski, stellvertretender Vorsitzender der Märkischen Unionsfraktion: „Die Aufarbeitung des BER-Desasters darf sich nicht auf die Arbeitsebene beschränken." 

"Die Kündigung des Technik-Geschäftsführers kann in keiner Weise von der eigentlichen Verantwortung Platzecks als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ablenken. Platzeck hat die Geschäftsführung nicht ausreichend kontrolliert oder die Bürger über das Ausmaß der Probleme am BER aufgrund seiner Ahnungslosigkeit getäuscht. In beiden Fällen trägt er den Brandenburgern gegenüber die Verantwortung. Die Brandenburger Steuerzahler müssen für die Fehler Platzecks schließlich zahlen. Mit dem Bauernopfer Körtgen ist der Aufarbeitung nicht Genüge getan.
 
Der lange Zeitraum bis zur Eröffnung des neuen Flughafens offenbart das wahre Ausmaß der Probleme um den BER.  Deswegen verlangen wir von Platzeck, dass er in seiner Regierungserklärung umfassend alle Missstände aufklärt und sich seiner Verantwortung stellt. Er muss alle Karten auf den Tisch legen und in einem transparenten Verfahren aufklären.“
 

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