19.04.2018

Eine besondere Verbindung zwischen Brandenburg und Israel

Ingo Senftleben: Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken können

Ingo Senftleben hatte bei seiner Israelreise im vergangenen Jahr auch das Freilichtmuseum Ein Yael besucht. In Ein Yael versucht die Jerusalem Foundation Kindern und Jugendlichen die reiche und wechselhafte Geschichte Jerusalems zu vermitteln. Sie setzen sich für benachteiligte Bevölkerungsteile ein, schaffen Bildungschancen und fördern durch den Dialog zwischen Juden und Arabern Toleranz und Koexistenz.

In einem ganz besonderen Projekt werden Esel zur Therapie von Jugendlichen mit traumatischen Erlebnissen eingesetzt. Gemeinsam mit dem Brandenburger Unternehmer, Stephan Goericke, übernahm Ingo Senftleben spontan die Patenschaft für einen dieser Esel und kommt seitdem für Futter, Unterkunft und Arztbesuche auf.

Pünktlich zum heutigen Geburtstag Israels erreichte uns ein Brief der Jerusalem Foundation. Sie wollten Danke sagen und berichten was seit Senftlebens Besuch alles passiert ist. Rund 3000 Kinder besuchten den für Therapiezwecke eingesetzten Esel und eine weitere Eselstute konnte in Ein Yael aufgenommen werden. Es mag nur ein kleiner Beitrag zum friedlichen Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Israel sein, aber manchmal sind es ja die kleinen Dinge, die zusammen Großes bewirken können, sagte Ingo Senftleben. Im kommenden Jahr wird er Israel und Ein Yael erneut besuchen. „Ich werde mich weiter dafür einsetzen, die Verbindung zwischen Brandenburg und Israel zu verbessern. Wir sind Freunde Israels und gratulieren allen Israelis zum 70. Geburtstag ihres wunderschönen Landes.“

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