13.06.2017

Zukunft der Lausitz

Senftleben/Stübgen: Länderübergreifende Zusammenarbeit wichtig für erfolgreiche Strukturentwicklung

Die CDU-Fraktion sprach heute mit dem Vorsitzenden der Landesgruppe Brandenburg im Deutschen Bundestag, Michael Stübgen, über die Zukunft der Lausitz. Ingo Senftleben, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag und Michael Stübgen betonten  die Wichtigkeit der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Sachsen und begrüßten auch, dass sich die Regierung dem CDU-Vorschlag, die Lausitz als Modellregion zu definieren, angeschlossen hat. Vor allem hinsichtlich der Strukturentwicklung der Lausitz sei eine ganzheitliche regionale industrie- und wirtschaftspolitische Strategie von Nöten. 

„Durch die Energiewende getrieben steht die Lausitz vor großen Herausforderungen. Die CDU steht zur Braunkohle als festem Bestandteil eines stabilen und bezahlbaren Energiemixes. Doch auch wenn die Braunkohleverstromung erst in Jahrzehnten verzichtbar sein wird, muss die begonnene Strukturentwicklung in der Region konsequent vorangetrieben werden“, sagte Ingo Senftleben.  Vor allem die industriellen und technologischen Kompetenzen und Erfahrungen der Region sollten stärker genutzt werden, um neue Wachstumschancen für Lausitzer Unternehmen im Bereich Digitalisierung zu erschließen. „Der Ausbau mobiler und leistungsgebundener Breitbandinfrastruktur wird länderübergreifend stattfinden. Dazu müssen die landespolitischen Förderprogramme Brandenburgs und Sachsens harmonisiert werden“, so Senftleben.
 
Die Zusammenarbeit der Länder Brandenburg und Sachsen und der  kontinuierliche Dialog mit den Akteuren vor Ort sind eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Strukturentwicklung. „Durch die Förderung von Investitionen und Unternehmensansiedlungen sollen neue Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze  geschaffen werden. Dadurch eröffnen wir der Lausitz neue Zukunftsperspektiven. Dafür müssen Brandenburg und Sachsen große Anstrengungen unternehmen und natürlich wird es nicht ohne die Unterstützung vom Bund und aus der EU gelingen“, sagte Michael Stübgen.
 

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